Weihnachten ohne Schokoladen-Weihnachtsmann ist wie Ostern ohne Osterhase. Bereits seit September gibt es den weißbärtigen, alten Herrn aus Schokolade in vielen Größen und Formen im Supermarkt zu kaufen. Jede Saison geben die Deutschen fast 100 Millionen Euro für die leckeren Kerlchen aus. Entsprechend viel investieren die Schokoladenhersteller in Brand Building und Werbung. Auch Social Media ist für die Hersteller bei der Interaktion mit ihrer Zielgruppe nicht mehr wegzudenken. pressrelations wollte daher wissen, wie es kurz vor Weihnachten um die Aufmerksamkeit der bekanntesten Weihnachtsmann-Schokoladen-Marken im Social Web bestellt ist.

Auswertung Schokoladen Weihnachtsmann Raning im Social Web

Fazit: Marken- schlagen No-Name-Produkte

An der Spitze steht mit großem Abstand der Weihnachtsmann von Lindt (mit insg. 134 Beiträgen). Bemerkenswert ist zudem, dass Lindt am häufigsten gezielte Weihnachtsaktionen und Gewinnspiele durchführte, um die Gunst der Kunden zu gewinnen.
Die zweitbeliebtesten Rauschebart-Figuren stammen von Milka (mit 108 Erwähnungen). Neben den positiven Bewertungen (47 Prozent), gab es hier aber auch einige Kritik (18 Prozent) am Aussehen der Milka-Weihnachtsmann-Figuren sowie an der fehlenden Auswahl von Schoko-Sorten wie Zartbitter und weißer Schokolade.
Mit großem Abstand folgt auf dem 3. Platz der Kinderschokoladen-Mann von Ferrero (mit 29 Beiträgen).
Die Schoko-Weihnachtsmänner von Rübezahl und Edeka belegen den 4. und 5. Platz im Ranking. Beide Schoko-Figuren wurden jedoch von den Usern ausschließlich negativ erwähnt, da sie laut einer Untersuchung von Foodwatch die bedenklichen aromatischen Mineralöle (MOAH) enthalten. MOAH sollen Krebs verursachen und können das Erbgut schädigen. Dementsprechend häufig haben die Nutzer die Foodwatch-Studie im Social Web geteilt.
Der „Klapper-Klaus“ von Smarties konnte sich nur den sechsten Rang erobern. Auch die Schoko-Weihnachtsmänner von Niederegger, Penny und Nestlé haben die User im Social Web nicht überzeugt und erreichten nur die Plätze 7 bis 9. Das Schlusslicht: der Weihnachtsmann von Aldi mit nur einer Erwähnung.
Im Beobachtungszeitraum vom 27.11.2016 bis 13.12.2016 gab es insgesamt 428 Beiträge zum Thema Schoko-Weihnachtsmänner. Ein Peak zeichnete sich dabei ab: Am Nikolaustag (06.12.) wurden vor allem auf Instagram Bilder der beliebten Rauschebart-Figuren geteilt.
Die Tonalität war im Social Web mit 64 Prozent durchweg positiv, es gab kaum kritische Beiträge (11 Prozent). Facebook war mit 36 Prozent der bedeutendste Kanal unter den sozialen Netzwerken, gefolgt von Twitter mit 29 Prozent und Instagram mit 18 Prozent. Die meisten Beiträge kamen von Frauen (63 Prozent), Männer haben sich nur wenig (zu 37 Prozent) beteiligt. In die Analyse einbezogen wurden alle deutschsprachigen Beiträge über Schokoladen-Weihnachtsmänner, die auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Flickr, Google+ sowie in Blogs und Foren veröffentlicht wurden. Der Untersuchungszeitraum vom 27.11.2016 bis 13.12.2016 wurde so gewählt, dass auch die Beiträge im Vorfeld vom Nikolaustag einbezogen werden konnten, um alle relevanten Veränderungen im Laufe der Vorweihnachtszeit aufzeigen zu können.
Hier geht es zum Download der Social Media-Auswertung.

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