Wie Sie unentdeckte Trends für Ihre Kommunikationsstrategie nutzen können

Ferngesteuerte Agrardrohnen, Fitness-Tracker für Kühe und sogar Feldroboter, die selbst erkennen, wo sie sähen oder Unkraut jäten müssen – das spannende Feld der Landwirtschaft 4.0 bringt laufend neue Trends hervor. Im Rahmen unserer Kooperation mit dem prmagazin haben wir analysiert, welche frischen Themen in Zukunft Früchte tragen könnten.

Die digitale Transformation der Agrarbranche lässt bislang unentdeckte Trends wie Pilze aus dem Boden schießen. Wem es gelingt, sie als Erster zu finden und für sich zu nutzen, ist seinen Wettbewerbern im Kampf um Themenführerschaft einen großen Schritt voraus. Eine letzte Metapher noch: Wer das Potenzial progressiver Thementrends frühzeitig zu erkennen und einzusetzen weiß, erntet die für den Kommunikationserfolg so entscheidenden Lorbeeren: Mediale Sichtbarkeit, Steigerung der Reputation durch fundierte Positionierung in aktuell relevanten Themenfeldern sowie die Chance, Meinungsbildungsprozesse bei wichtigen Zukunftsthemen aktiv zu steuern. Eine proaktive Trendanalyse ermöglicht ein effektives und zielgruppenorientiertes Content Marketing durch Setzen der richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt. Kurzum: Die kontinuierliche Bewertung und Anwendung möglicher künftiger Trends bietet zahlreiche Vorteile in unterschiedlichen Bereichen – von der strategischen Unternehmenskommunikation bis hin zur konkreten Content Planung.

 

Die Digitalisierung auf dem Acker nimmt Fahrt auf

Unter dem Begriff Agtech findet aktuell eine echte Markt- und Tech-Revolution statt. Die Landwirtschaft ist dabei, wie Healthcare, IT und Mobility zu einem weiteren milliardenschweren Hochtechnologie-/KI-Markt mit vollkommen neuen Produktionsmethoden zu werden. Neben Agribusiness-Giganten wie DowDupont und Bayer konkurrieren zahlreiche Tech-Startups um neue Teilmärkte wie Animal Health Digitalization, Farm Connecting Services, Farm Data Analytics und Roboter-Bienen.

Angefangen hat die mediale Aufmerksamkeit 2013 in den USA. Anlass war die 1-Mrd.-Dollar-Übernahme der Climate Corporation durch Monsanto. Es war der erste sichtbare Beweis, dass Hochtechnologie und klassisches Agrar-Knowhow sich zu einem neuen Geschäftsmodell verbinden. Eine von pressrelations durchgeführte FirstSignals®-Analyse kommt nun zu dem Ergebnis, dass aus den jüngst erst entdeckten ersten Signalen in Form neuer Bezeichnungen ein medialer Boom zu werden scheint. Unter medial zuletzt immer präsenteren Stichworten wie Agtech, Landwirtschaft 4.0, Precision Farming, Smart Farming oder Digital Farming entwickelt sich ein neues Agrarbusiness, das aktuelle Hochtechnologien wie KI, Robotik, autonome Drohnen und hochpräzise Satelliten- und KI-gesteuerte Felderbewirtschaftung integriert. Die Revolution der Agrarbranche umfasst jedoch nicht nur KI, Robotics und Co. – ebenso grundlegende Umwälzungen sind durch die als „neue Gentechnik“ bekannt gewordene Crispr-Methode zu erwarten, welche beginnt, die verrufene „alte“ grüne Gentechnik zu ersetzen.

pressrelations | FirstSignals® Trendanalyse am Beispiel Agtech / Landwirtschaft 4.0

pressrelations | FirstSignals® Trendanalyse am Beispiel Agtech / Landwirtschaft 4.0

 

Agtech-Themen boomen in den Medien

Die Zuwächse an medialer Aufmerksamkeit sind enorm: Noch im Januar 2018 wurden alle untersuchten Begriffe in nur 75 deutschen und US-amerikanischen Artikeln verwendet, im Juni waren es bereits 1.180. Während sich in den USA Agtech als Oberbegriff der digitalen Umwälzungen dieser Branchen durchgesetzt hat, werden hier in Deutschland mit weitem Abstand die Begriffe Smart Farming oder Digital Farming verwendet. Ebenfalls stark präsent: Das technisch eher spezifische Precision Farming und in Anlehnung an Industrie 4.0 die deutsche Bezeichnung Landwirtschaft 4.0. Begriffe wie Farm Data Analytics oder Farm Networks, die in der Agrar-Startup-Szene der USA bereits zirkulieren, haben hierzulande bisher kaum Artikel erzeugt. Interessant: Die in Deutschland für Agtech/Agritech gebräuchlicheren Begriffe Smart/Digital Farming werden praktisch im Alleingang von BASF und Bayer/Monsanto besetzt. Alle anderen Topkonzerne fallen hier in der medialen Sichtbarkeit weit zurück, was insbesondere für DowDupont und Syngenta überraschend ist. Agbots, landwirtschaftliche Drohnen oder Feldroboter erzeugen als originäres Agtech-Thema enorme mediale Resonanz, allerdings fast nie in direkter Verbindung mit den Begriffen Agbot oder Feldroboter. Umso erstaunlicher, dass sich die Weltkonzerne unter den klassischen Maschinenherstellern wie Agco, CNH, Claas und John Deere fast gar nicht diesem Thema widmen. Wird hier vielleicht eine große Chance vertan? Was die echten Zukunftsthemen sind, zeigt sich möglicherweise an der fehlenden Medienresonanz von Begriffen wie Farm Analytics, Farm Networks, Predictive Analytics oder auch Blockchain in Verbindung mit Food Safety, wenn diese gemeinsam mit den Big Playern des Agrarbusiness abgefragt werden: Obwohl die Begriffe für sich genommen teils gute Resonanz erzeugen, gibt es praktisch keine Resonanz in Verbindung mit den Top-Playern. Erstaunlich ist auch, wie wenig sich das Hype-Thema der letzten Monate, Crispr, bei den Saatgutriesen BASF, Bayer, Syngenta, DowDupont und auch beim Food-Riesen Nestlé niederschlägt.

Weitere Ergebnisse finden Sie in unserer Agtech-Analyse für das prmagazin: Rasantes Wachstum – Die Analyse.

 

Wie funktioniert eine proaktive Trendanalyse?

Bereits in den 70er Jahren entwickelte der Wirtschaftswissenschaftler Igor Ansoff das Konzept der „weak signals“, welches bis heute die Grundlage strategischer Frühwarnsysteme in der Unternehmenspraxis bildet. Ansoff geht davon aus, dass jede Entwicklung anfangs lediglich schwache Signale z.B. in der öffentlichen Meinung aussendet. Doch wie lassen sich diese rechtzeitig erkennen? Wenn wir davon ausgehen, dass jedem neuen Trend im medialen Wahrnehmungsraum zunächst ein neuer Name gegeben wird, so ließen sich diese sogenannten ersten Buzzwords mit der richtigen Technologie und Expertise frühzeitig ausfindig machen. Im Zusammenspiel aus menschlicher und künstlicher Intelligenz identifiziert die von pressrelations entwickelte Methode FirstSignals® diese ersten schwachen Signale eines bislang unentdeckten Trends. Die so gefundenen aufstrebenden Themen werden analysiert und mit Blick auf die Kommunikationsstrategie eingeordnet. Welche Inhalte lassen sich für die Content Planung ableiten? Und mit welchen Begriffen und Botschaften lässt sich die Meinungsführerschaft in zielgruppenrelevanten Themenbereichen erlangen? Je eher erste Trendsignale entdeckt und wirksam eingesetzt werden, desto größer mögliche Wettbewerbsvorteile.

FirstSignals® wird bereits erfolgreich von den Chefredaktionen des Handelsblatts, der WirtschaftsWoche und der Euroforum-Eventplanung genutzt. Und wir sind gespannt, welche Buzzwords wir im neuen Jahr für unsere Kunden entdecken werden.

Sie interessieren sich für proaktive Trendanalysen? Laden Sie jetzt exklusiv eine FirstSignals®-Studie vom Mai 2018 herunter, welche wir für die Handelsblatt Media Group erstellt haben.

Download
The following two tabs change content below.

Pin It on Pinterest

Bitte weitersagen!

Teilen Sie den Artikel mit Ihren Freunden!