Wer aktuell auf der Suche nach journalistisch hochwertigen Beiträgen durch das Internet surft, stößt früher oder später auf Hinweise wie: „Zum Weiterlesen registrieren Sie sich“ oder „Ab hier nur für unsere Content-Abonnenten“. Danach hat man die Möglichkeit, den Artikel gegen eine Gebühr zu lesen oder weiter im Netz zu suchen. Denn Verlage leben nun mal davon, ihre Inhalte, die sie teils mit erheblichem Aufwand erstellen, zu verkaufen. Und da der Absatz von Printmedien kontinuierlich sinkt, ist es nur eine logische Konsequenz, dass zunehmend auch für das Lesen im Web Geld verlangt wird.

So wird der Wunsch der Verlage, mit ihren Inhalten auch online Geld zu verdienen, zwar immer besser akzeptiert, doch das Bezahlen und Einkaufen einzelner Artikeln im Netz empfinden die meisten Leser nach wie vor als überwiegend umständlich und lästig.

Paywall-Beiträge versus umfassende Information

Noch komplizierter ist der Bezug von Paywall-Artikeln bei der Erstellung von professionellen Medienspiegeln. Unternehmen dient ein Medienspiegel dazu, aktuell und möglichst vollständig darüber informiert zu werden, wie sie selbst, ihre Produkte oder bestimmte Themen in den Medien dargestellt werden. Damit ist gerade der journalistisch hochwertige Paid Onlinecontent für die Unternehmen von besonderem Interesse. Doch die Integration von Paid Content aus dem Netz in den Medienspiegel war bisher nicht nur umständlich, sondern eine echte Herausforderung.

Denn zahlreiche Online-Artikel, die für Unternehmen eigentlich relevant sind, sich aber hinter einer Bezahlschranke verbergen, konnten nicht ohne weiteres in einen Medienspiegel aufgenommen werden.

Die erste Hürde besteht im Auffinden der Artikel, die hinter einer Paywall liegen. Denn sie können in vielen Fällen nicht automatisch, das heißt, von Suchmaschinen auf Basis von Suchworten und Suchphrasen aufgefunden werden. Da eine manuelle Durchsicht der zahlreichen Paid Content Bereiche für viele Medienspiegel-Kunden zu zeitaufwendig und teuer wäre, verbleiben solche Beiträge oft unberücksichtigt und dadurch unsichtbar für Medienspiegel-Leser hinter ihren Paywalls.

In manchen Fällen ist es zwar technisch möglich, Artikel, die hinter einer Paywall liegen, per Crawler nach relevanten Suchbegriffen zu scannen. Doch selbst dann können diese Artikel nicht ohne weiteres in einen Medienspiegel aufgenommen werden. Das hat vor allem lizenzrechtliche Gründe. So werden Artikel aus Onlinemedien für gewöhnlich ohne Volltext im Medienspiegel angezeigt bzw. ausgeliefert, um die Lizenzrechte der Verlage und Autoren nicht zu verletzen. Stattdessen wird im Medienspiegel auf die Originalquelle des relevanten Artikels verlinkt. Bei Paid Content jedoch ergibt diese Option keinen Sinn, da der Leser des Medienspiegels keinen Zugang zum Volltext erhält wie bei kostenfreien Online-Beiträgen.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Ausgabe im Medienspiegel?

Unternehmen, die absolut nicht auf Beiträge verzichten können, die hinter Paywalls liegen, hatten bis vor kurzem nur eine Möglichkeit: Sie mussten sich für jeden Nutzer des Medienspiegels einen Zugang für jedes relevante Medium mit Paid Content kaufen oder anlegen.

Ein solcher Zugang zum Volltext ist teuer und bleibt umständlich und zeitaufwendig, selbst wenn im Medienspiegel auf den Paywall-Artikel verlinkt werden kann. Denn über diesen Link müssen sich die Empfänger dann immer noch jedes Mal extra einloggen und individuell bei dem entsprechenden Medium anmelden, um den kompletten Artikel endlich lesen zu können.

Doch das ist jetzt Vergangenheit. Denn dank erweiterter Datenbankmöglichkeiten der PMG ist pressrelations ab sofort in der Lage, einen großen Teil der Paywall-Medien (aktuell ca. 125 Titel) lizenzsicher gleich morgens mit dem regulären Medienspiegel auszuliefern, und zwar im Volltext. Kunden können nun relevante Paywall-Artikel direkt und ohne Umwege in ihrem Medienspiegel lesen und bleiben ohne Einschränkungen informiert.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen dazu haben oder ihr Medienset entsprechend erweitern möchten.

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