In der letzten Oktoberwoche hat pressrelations zum dritten Mal einen Design Sprint für die Produktentwicklung zum neuen NewsRadar® angesetzt. Das Format ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeit neue Ideen zu produzieren, zu testen und damit Innovationen schneller voran zu treiben, als bei herkömmlichen Entwicklungsverfahren.

Für das sechsköpfige Sprint-Team lag diesmal der Fokus auf der zukünftigen visuellen Darstellung relevanter Metadaten und Kennzahlen – insbesondere der Kennzahlen aus dem Bereich Social Media.
Ziel ist es, die Daten der Kunden so aufzubereiten, dass sie intuitiv verständlich sind und individuell weiterverarbeitet werden können: für den schnellen Überblick oder die umfassende Weiterbearbeitung, für die Weitergabe an Kollegen oder die Erstellung von Medienspiegeln mit Analysekennzahlen.

Mit Rückblick auf eine intensive Woche im interdisziplinären Team fragen wir Irem Girgin, Analystin bei pressrelations, und Lars Bültmann, Projektleiter in der Produktentwicklung bei pressrelations, nach ihrem Eindruck vom Design Sprint.

pressrelations Blog: Wie lief der Design Sprint ab?

Irem: Am ersten Tag haben wir daran gearbeitet, alle auf einen Wissensstand zu bringen, die Aufgabenstellung richtig zu interpretieren und eine Analysephase anzuschließen. Am zweiten Tag haben wir Ideen generiert – meist allein oder in 2er-Teams.

Lars: Der dritte Tag bestand aus der Auswahl von Ideen. Wir haben eher in der Großgruppe gearbeitet und eine Art Prototypen konzipiert, uns über das Vorgehen verständigt und den Klick-Flow definiert.

Am vierten Tag haben wir dann einen Prototyp unseres neuen Tools gebaut und bereits am fünften Tag haben vier Tester aus unserem Kundenkreis vor Ort den Prototypen kennengelernt, wurden von unserer Researcherin befragt und haben ihr ein umfassendes Feedback gegeben.

pressrelations Blog: Wie war eure Teamstruktur und warum war sie so gewählt?

Irem: Mit dabei waren drei Fachexperten für Kennzahlen aus Social Media und klassischen Medien, ein Kollege mit großem Marktüberblick, explizitem Branchenwissen und Vertriebsnähe, ein Entwickler und ein Projektleiter. So war jede benötigte Rolle vorhanden.

Lars: Unser Entwickler hat uns viel „technische Erdung“ gegeben – und signalisiert, was geht und was eher an Unmöglichkeit grenzt. Als Projektleiter hatte ich die Möglichkeit, die Ergebnisse direkt mit der Umsetzbarkeit zu verlinken und schnelle Schlüsse zu ziehen.

pressrelations Blog: War der Sprint aus eurer Sicht ein Erfolg?

Lars und Irem: Das Testerfeedback zeigt den Erfolg – und das war sehr positiv! Wir werden nun im nächsten Schritt die Anregungen unserer Tester verarbeiten, damit wir anschließend mit einem weiterentwickelten Prototypen experimentieren können.

pressrelations Blog: Was überzeugt euch an dem Format?

Lars: Die Geschwindigkeit in der wir ein Ergebnis präsentieren können. Die Woche ist sehr anstrengend, aber die Resultate sind dafür schnell sichtbar. Wir verlieren uns nicht in monatelanger Projektarbeit und bereits nach 4 Tagen erhalten wir ein Feedback – und können weitermachen oder weitere Aspekte mit aufnehmen.

Irem: Trotz aller Anstrengung – der hohe Zeitdruck führt zu einer extremen Fokussierung, in der Entscheidungen intuitiv getroffen werden. Hier hat auch der stark führende Moderator geholfen. Das angeschlossene Testing führt zu direkter Rückmeldung und man weiß schnell, ob man einen guten Job gemacht hat.

pressrelations Blog: Ihr seid das erste Team, das die neu geschaffenen Workshop-Räumlichkeiten von pressrelations genutzt hat. Was hat sich verändert? Welche Vorteile seht ihr? Und: Gibt es etwas zu verbessern?

Lars: Einen eigenen Thinktank zu haben und das in Laufweite zum Büro – aber nicht im selben Gebäude – das war super. Die beschreibbaren Wände – ganze Wände als Whiteboards zu haben oder auf Tafelflächen skizzieren zu können, hat alles sehr vereinfacht. Auch wenn das Mobiliar noch nicht komplett war.

Irem: Es war viel einfacher, den Kollegen etwas zu veranschaulichen, in dem man Flächen frei gestalten konnte. Es hat noch etwas gehallt – aber sicher fällt uns dagegen noch etwas ein.

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pressrelations Blog: Was war der beste Moment dieser Woche?

Lars: Dass das Kundenfeedback direkt so positiv ausgefallen ist, gibt einem ein gutes Gefühl für die weitere Arbeit!

Irem: Die befragten Kunden hatten großes Interesse und wollten am liebsten sofort mit der neuen Ansicht des NewsRadar® arbeiten. Das zeigt, dass wir sehr viel richtig gemacht haben!

pressrelations Blog: Das Research-Team hat einige unserer Kunden am Ende der Woche zu einer Bewertung des Prototypen befragt. Was sind konkret die nächsten Schritte?

Lars: Das Feedback war motivierend und überhaupt sehr hilfreich. Im Idealfall wird es eine zweite Testschleife nach Einarbeitung der Anregungen geben – bevor wir inhouse den Prototypen in die Programmierung geben. Dabei werden wir auch ein A/B-Testing einplanen – hierfür war im Sprint leider keine Zeit.

Irem: Unsere übrigen Kollegen sollen natürlich den Prototypen ganz schnell auch zu sehen bekommen. Wir sind auch auf ihr Feedback gespannt. Hierfür nutzen wir direkt unseren nächsten Open Friday.

pressrelations Blog: Wann sehen wir die Ergebnisse eurer konzeptionellen Vorarbeit in NewsRadar® selbst?

Lars: Die erste Fassung gibt es noch 2016. Interessierte Kunden sind schon jetzt Beta-Tester der neuen Portal-Oberfläche – und verwenden beide Systeme (NewsRadar® 2.0 und die neue Ansicht) parallel. So erfahren wir schnell, welche Veränderungen wie ankommen. Und können kurzfristig Verbesserungen einbauen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Sie haben noch weitere Fragen zu unseren Weiterentwicklungen und Leistungen? Dann schreiben Sie uns an blogredaktion@pressrelations.de.

 

 

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Jasmin David

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