Im kommunikativen Ernstfall, also wenn das eigene Unternehmen, ein Produkt oder ein Mitarbeiter, in den Medien massiv unter Beschuss geraten ist, ist es für alle an Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und PR Beteiligten wichtig, dass eindeutig geklärt ist, wer extern kommunizieren darf, wer wann erreichbar ist und wer sich worum kümmert. Nicht weniger wichtig ist es jedoch, auch für die Medienbeobachtung einen detaillierten Notfallplan zur Hand zu haben.

Wenn sich die Berichterstattung bereits überschlägt oder das Thema (auch) im Social Web außer Kontrolle geraten ist, bleibt keine Zeit mehr, sich zu überlegen, wer wann welche Informationen benötigt, ob das Medienset und/oder das Suchprofil erweitert werden muss und ob es Sinn macht, gegen Nachmittag oder am Wochenende ein Update des Medienspiegels erstellen zu lassen. Daher empfehlen wir, alle diese Fragen frühzeitig zu klären und so für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Wenn das Social Web bebt, bieten Alertings frühzeitige Information

Nicht immer, aber doch zunehmend häufig, beschränkt sich die mediale Berichterstattung über Krisenthemen nicht nur auf traditionelle Medien. Stattdessen werden kritische Themen besonders auf Social Media-Quellen diskutiert und weiterverbreitet. Da das Netz weder schläft noch vergisst, ist es hier besonders wichtig frühzeitig zu reagieren, die wichtigsten Influencer zu erkennen und effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wir empfehlen daher, auch ohne Notfall in Ruhe zu klären, ob Ihr Monitoringanbieter oder die von Ihnen genutzten Tools Möglichkeiten bieten, gezielte Alertings für Social Media-Quellen einzurichten. Falls Sie im normalen Alltag „lediglich“ regelmäßige Berichte oder eine tägliche Übersicht zur Berichterstattung (inkl. Social Media) erhalten, sollten Sie ebenfalls prüfen, ob Sie bei Bedarf Zugriff auf eine Echtzeitbeobachtung 24/7 erhalten können.

Tagesaktuelle Analysen zeigen, wo es am stärksten brodelt

Spätestens wenn der Buzz (die Beitragsmenge aus allen Quellen) soweit ansteigt, dass die Kommunikationsabteilung nicht mehr jeden einzelnen Artikel, Post oder Tweet lesen kann, ist es Zeit mit verdichteten Informationen zu arbeiten. An dieser Stelle schaffen zum Beispiel tagesaktuelle Analysen Überblick, die grafisch aufbereiten, in welchen Medienquellen das Artikelvolumen zu welchem Zeitpunkt wie hoch war und welche Beiträge in besonders reichweitenstarken Quellen ausgespielt wurden. Mit einer erweiterten Analyse, die untersucht, wer die wichtigen Autoren, Journalisten und Influencer sind, ist der Weg zu einer Kontaktaufnahme mit den wichtigsten Playern nicht mehr weit.

Better safe than sorry – welche Informationen brauchen Sie für Ihre Krisenkommunikation?

Sind Sie vorbereitet auf den Fall der Fälle? Wissen Sie, welche Informationen Sie zu welchem Zeitpunkt benötigen, falls ihr Unternehmen einmal in eine kommunikative Schieflage, um nicht gleich von Krise zu sprechen, geraten ist? Falls nicht, helfen wir Ihnen gerne, die interne Vorbereitung auf den Weg zu bringen. Laden Sie sich jetzt unser Infoblatt „Prävention Krisenmonitoring“ herunter oder rufen Sie uns für eine persönliche Beratung unter Tel.: 0211 / 175 20775-0 an.

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Eva Wenzel

Eva Wenzel

Marketing und Key Account Managerin bei pressrelations GmbH
Seit 2013 ist Eva-Katharina Wenzel bei pressrelations in Marketing und Key Account Management tätig. Zuvor war sie als Projektleiterin in einer internationalen Agentur beschäftigt. Nach ihrem Studium hat sie zunächst bei einer regionalen Wochenzeitung und danach bei einer deutschsprachigen Wochenzeitung in Australien gearbeitet. Hier im Blog schreibt sie vorrangig zu den Themen Monitoring und Analyse.

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