So sprintet pressrelations zu neuen Ideen

Fünf Tage – das ist der Zeitraum, den ein Team in einem „Design Sprint“ zur Verfügung hat. Fünf Tage für Problemverständnis, Ideenentwicklung, Prototypenbau und Test. Zeitdruck ist Teil des Konzeptes, das pressrelations seit Anfang des Jahres regelmäßig intern durchführt, um möglichst schnell Innovationen auf den Weg zu bringen. Wir fragen bei Fady El-Murr, Gesellschafter und Leiter der Entwicklung bei pressrelations nach, was es damit genau auf sich hat:

pressrelations Blog: Welche Idee steckt hinter dem Design Sprint und worin besteht der Nutzen für Unternehmen wie pressrelations?

Fady El-Murr: Die Idee stammt ursprünglich von Google Ventures, die den Sprint als Methode entwickelt haben, um innerhalb kürzester Zeit neue Ideen zu produzieren, zu testen und damit Innovationen möglichst schnell voranzutreiben. „Design“ ist dabei in der ursprünglichen Bedeutung für „entwerfen und entwickeln“ zu verstehen. Es muss sich also nicht zwangsläufig um Softwaregestaltung drehen, es können alle Bereiche im Fokus stehen, die das Unternehmen vorwärts bringen. Auf der Lean Dus hat unser User Experience-Team davon zum ersten Mal gehört und sich gedacht: Das klingt nach einer effektiven Methode, die wir auch bei pressrelations ausprobieren wollen!

Welche Ziele stehen dabei besonders im Vordergrund?

Das übergeordnete Ziel beim Sprint ist immer die Entwicklung und Verifizierung neuer Ideen. Bei unserem ersten Design Sprint im Januar haben wir das Ganze an unserer Monitoring- und Analyseplattform NewsRadar® aufgehängt, die wir in diesem Jahr weiterentwickeln und noch stärker auf die Bedürfnisse unserer Kunden zuschneiden wollen. Natürlich ging es auch darum, zu testen, ob das Format für uns passt.

Wie läuft so ein Sprint denn praktisch ab?

Unser Team ist bei solchen Sprints crossfunktional zusammengesetzt, besteht also aus Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachbereiche des Unternehmens. Hinzu kommen ein Moderator und eine Person, die das Testing und die Kundenbefragungen begleitet.  Jeder der fünf Tage steht unter einer eigenen Zielvorgabe, die am Ende des Tages erreicht sein muss. Am ersten Tag werden z.B. die Gruppen und die Challenge für die Woche festgelegt, am zweiten Tag Ideen generiert, die in den nächsten beiden Tagen weiter ausgestaltet und als Prototypen gebaut werden. Am  fünften Tag müssen die Prototypen fertig sein, die dann von pressrelations-Kunden getestet und beurteilt werden. Ihr Feedback ist für uns ein wichtiger Indikator, ob z.B. unsere neuen Produktideen in die richtige Richtung gehen.

Wie sieht so ein Prototyp aus?

Ein Prototyp ist nichts, was Entwickler programmieren, sondern ein klickbarer Dummy, der mit Hilfe einer speziellen Prototyping-Software erstellt wird. Der Prototyp gibt in vereinfachter Form die Grundfunktionalitäten wieder und enthält erste Lösungsansätze.

Gibt es eine Situation oder einen Moment, der Dir mit Blick auf die bisherigen Sprints besonders in Erinnerung geblieben ist?

Generell beeindruckt es mich immer wieder, wie engagiert und innovativ die Kolleginnen und Kollegen in dieser doch sehr intensiven Woche in den Teams zusammenarbeiten. Die ganze Zeit über kreativ und produktiv und gleichzeitig offen für Ideen und Impulse anderer zu sein, das ist schon eine Leistung! Ich glaube, das ist auch die größte Herausforderung – den nötigen Raum für Kreativität zu schaffen und neue, auch verrückte Ideen erst einmal zuzulassen. Der Augenblick des Prototypen-Tests am fünften Tag ist natürlich für alle besonders spannend: Die Gesichter und die Reaktionen während des Testings zu beobachten, das ist ein besonderer Moment.

Wie geht es jetzt weiter? Hat sich das Format bewährt?

Ja, auf jeden Fall! Wir werden an die bisher gewonnenen Ergebnisse in den folgenden Sprints anknüpfen mit dem Ziel, Informationen und Wissen für unsere Kunden künftig noch individualisierter und passgenauer über unsere Tools bereitzustellen.

 

pressrelations Design Sprint

Das pressrelations Team beim Design Sprint.

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