Redaktionelle Kompetenz, Stressresistenz und Recherche-Expertise: Das Lektorat bei pressrelations ist breit aufgestellt. Von den rund 70 Lektoren verfügen beinahe alle über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und viele haben auch selbst schon journalistisch gearbeitet oder waren in der Pressearbeit tätig. Jeden Morgen sorgen sie dafür, dass jeder Kunde einen aktuellen und maßgeschneiderten Pressespiegel erhält. Getreu dem Motto: schneller mehr wissen.

Wenn die Lektoren morgens ins Büro kommen, liegen viele Menschen noch gemütlich im Bett oder sitzen bestenfalls beim Frühstück. Denn für die Meisten an den pressrelations-Standorten Düsseldorf und Berlin beginnt der Arbeitstag zwischen halb sechs und halb sieben.

Effektive Recherche unter Zeitdruck

Wer Lektor bei einem digitalen Medienbeobachter ist, hat nicht mehr mit Papier und Schere zu tun, sondern verbringt 95 Prozent seines Tages vor dem Rechner. Hier sichtet er zunächst die Artikel, die zu jedem einzelnen Kunden und seinen spezifischen Suchbegriffen gefunden wurden. Dabei zählt für die Auswertung nur ein Kriterium: Ist dieser Beitrag nach den vom Kunden genannten Kriterien relevant oder nicht. Das heißt: Je nach Wunsch des Auftraggebers kann ein Artikel, in dem zum Beispiel ein bestimmtes Unternehmen nur am Rande genannt ist, völlig irrelevant oder auch sehr wichtig sein.

Zudem wünschen viele Kunden sich, morgens über den Medienspiegel nicht nur über die Presselage zu ihrem Unternehmen informiert zu werden, sondern auch zu erfahren, wie bestimmte Themenfelder aktuell in der Presse behandelt werden. Hier ist es besonders wichtig, als Lektor den Überblick darüber zu behalten, was für jeden Auftrag das Wichtigste ist und was in den letzten Tagen zu diesem Thema bereits im Medienspiegel bereitgestellt wurde.

Bei aller Sorgfalt gilt: Die Uhr tickt und fast jeder Pressespiegel muss morgens gleich früh im Posteingang des Kunden sein. Da gilt es auch unter Zeitdruck oder wenn die Artikelvolumina einmal ungewöhnlich hoch sind (gerade dann) einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Entscheidungsfreudig und kommunikativ

„Erfahrene Lektoren sind in der Regel entscheidungsfreudig und zeigen viel Eigeninitiative. Außerdem gehört natürlich das frühe Aufstehen zum Job dazu“, sagt Thomas Markus, einer von vier Teamleitern des Lektorats bei uns. „Außerdem sollten Lektoren kommunikativ sein, keine Angst vorm Telefon haben und wissen, worum es geht – fachlich, aber auch menschlich. Schließlich haben sie häufig täglich mit unseren Kunden zu tun und besprechen en Detail die Artikelauswahl.“ Bei diesem Anforderungsprofil erklärt sich auch, warum der größte Teil der Mitarbeiter aus den Geisteswissenschaften kommt.

Breit aufgestellt und exzellent informiert

Da unsere Kunden aus nahezu allen Branchen kommen, sind die Aufträge häufig sehr vielfältig. So erfahren die Lektoren quasi nebenbei, was passiert in der großen, weiten Welt und in einzelnen Wirtschaftszweigen. Themen aus der Finanz-, Versicherungs- und Pharmabranche sind ebenso dabei wie Kulturelles oder Soziales. Auch zählen Unternehmensberatungen oder Logistikfirmen zu unseren Kunden. Viele Lektoren haben sich so im Laufe der Zeit ein goßes Fachwissen angeeignet und sind inzwischen Spezialisten für Ihre Schwerpunktgebiete. Sie arbeiten dann vorwiegend an Projekten aus bestimmten Branchen, wo eine fachliche Expertise unerlässlich ist. Häufig verfassen sie auch sogenannte Abstracts, kurze, häufig englische, Zusammenfassungen des Artikelinhalts. Diese werden besonders von Vorständen unter Zeitdruck geschätzt.

„Als Lektor muss ich mich immer wieder in die Sichtweise meiner Kunden hineinversetzen. Denn die Pressespiegel und Medienanalysen der einzelnen Auftraggeber unterscheiden sich nicht nur thematisch, sondern erfordern jeweils auch ein anderes „Mindset“. Diesen Prozess, die tägliche Berichterstattung immer wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten, finde ich sehr spannend“, erzählt Max Mergenbaum. Er arbeitet bereits seit dem Studium für pressrelations, und ist damit nicht der einzige. Für einen Kunden beobachtet er zum Beispiel das politische Geschehen in Berlin und Europa und schreibt dazu täglich eine kurze Zusammenfassung. „Diese Mischung aus qualitativer Analyse und redaktionellem Arbeiten macht mir am meisten Spaß.“

Flexibilität und Familienfreundlichkeit

Einen anderen Aspekt hebt Szilvia Weyer hervor, die bereits seit vielen Jahren als Lektorin tätig ist: „Was ich besonders spannend finde ist, dass man einen Einblick in ganz verschiedene Branchen bekommt, ohne gleich täglich dort arbeiten zu müssen.“ Außerdem schätzt sie die Familienfreundlichkeit des Jobs sowie den vergleichsweise hohen Grad an Flexibilität, den pressrelations ermöglicht. Der Nachmittag ist nämlich frei. Zeit für Hobbies, Familie oder einfach ein schönes Schläfchen.

pressrelations Lektorat

Ein Teil des pressrelations Lektorat am Berliner Standort.

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Sabrina Grenz

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