Unsere Forschungsprojekte

pressrelations_Forschung

Für Zukunftsthemen wie Text-Mining, Kennzahlendefinition für Social Media-Quellen oder automatische Identifikation von Influencern hat pressrelations eigene Forschungsprojekte ins Leben gerufen: So arbeiten wir zum Beispiel mit der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität zusammen und sind an einem weiteren europaweiten Projekt beteiligt. Weitere Informationen zu aktuellen Projekten und Veranstaltungen finden Sie hier.

MULTISENSOR

MULTISENSOR ist ein seit 2014 laufendes, auf drei Jahre angelegtes, FP7-STReP-Forschungsprojekt der Europäischen Kommission mit einem Gesamtbudget von 4 Mio. Euro. Das Konsortium besteht aus insgesamt 9 Teilnehmern verschiedener Universitäten, Forschungsorganisationen und Unternehmen: Centre for Research and Technologies Hellas-Information Technologies Institute (CERTH-ITI) (Koordination, Multimediatechnologie), Universitat Pompeu Fabra (Sprachtechnologien), Fundació Barcelona Media – Yahoo! Research (Social Media-Analyse), Ontotext (Semantische Technologien), Linguatec (Sprachtechnologien), everis (Informationstechnologie), pressrelations (Medienmonitoring-Dienstleister), Deutsche Welle (öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und PIMEC (KMU-Netzwerk). Ziel des Projektes war es, fortgeschrittene Technologien mit emotionaler, sozialer und raumzeitlicher Kompetenz so zu verknüpfen, dass multimediale und multilinguale Daten interpretiert, verknüpft, übersetzt und zusammengefasst werden können. Diese Technologien sollen Journalisten, internationalen Medienmonitoring-Dienstleistern und KMUs als Entscheidungshilfe bei der Internationalisierung dienen.

Mehr dazu im Film >>>

AGENT

Bei dem im Frühjahr 2014 ins Leben gerufenen Kooperationsprojekt Anfragenbasierte GENerierung von Textzusammenfassungen (kurz AGENT) arbeiten wir bereits zum zweiten mal mit dem Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) zusammen. Es ist auch die zweite Kooperation, die durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) annähernd mit dem Maximalbetrag gefördert wird.

Ziel des Projektes AGENT ist es, die Kerninformationen eines Textes automatisch in Form eines Kurztextes zusammenzufassen — und zwar so, wie ihn auch ein Mensch erstellen  würde. Das Besondere hierbei ist: Die Zusammenfassungen erfolgen anfragebasiert, d.h. nach benutzerdefinierten Schlüsselbegriffen. Dies gewährleistet, dass die enthaltenen Informationen mit Blick auf den gewählten Themenschwerpunkt relevant sind.

 „Ein Großteil der Arbeitszeit der Medienanalysten entfällt auf das Lesen und gleichzeitige Filtern von Informationen, die für die betrachteten Untersuchungsobjekte irrelevant sind“, erklären Pashutan Modaresi und Dr. Philipp Gross, Entwickler bei pressrelations und Mitglieder im Forschungsteam. „Die Erfahrung zeigt, dass sich höchstens 35 % der lektorierten, also durch den Lektor gefilterten Artikel, vorrangig bis exklusiv mit den  Untersuchungsobjekten befassen. In den restlichen 65 % der Artikel werden die relevanten Themen nur am Rande genannt. Das Projekt AGENT knüpft an dieser Stelle an und bedient die Nachfrage nach Informationsfilterung innerhalb einzelner Texte. Dadurch lassen sich Arbeitsabläufe optimieren und gleichzeitig neue, vielfältige Analyseprodukte realisieren.“

Das Forschungsprojekt AGENT baut auf dem bereits geförderten ZIM-Projekt ATOM auf (Automatische Themenverfolgung und Opinion-Mining für eine Medienresonanzanalyse,  Projektende Dezember 2013) und führt den erfolgreichen Technologietransfer zwischen pressrelations und der Universität Düsseldorf weiter fort.

ATOM – Automatische Themenverfolgung und Opinion-Mining für eine Medienresonanzanalyse

Zusammen mit der dem Institut für Informatik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf startete pressrelations im Juli 2011 ein erstes gemeinsames Forschungsprojekt. Das Projekt mit dem Titel „ATOM – Automatische Themenverfolgung und Opinion-Mining für eine Medienresonanzanalyse“ hatte zum Ziel, die IT-gestützte Erfassung und Analyse von Medieninhalten jeder Art deutlich zu verbessern. Dadurch sollte der bis dahin noch überwiegend manuelle und somit arbeitsintensive Codierprozess von Medienberichten sukzessive durch digitale, automatisierte Methoden zur Textanalyse unterstützt werden.


Das Forschungsprojekt – seit Ende 2013 erfolgreich abgeschlossen – wurde mit dem Maximalbetrag für Kooperationsprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.

Michael Jugov

Ihr Ansprechpartner für unsere Forschungsprojekte:

Michael Jugov
Senior Sales Executive
Tel.: 0211 / 175 20 77 - 28
michael.jugov(at)pressrelations.de

© 2016 pressrelations