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Pressemitteilung vom 13.09.2006 | 15:06
Bündnis 90/Die Grünen Hessen 'Es ist einfach dreist, den Beamtinnen und Beamten die Stundenlöhne durch die Operation Düstere Zukunft um 12,6 Prozent zu reduzieren und ihnen jetzt ein Almosen von 250 Euro pro Jahr gewähren zu wollen. Die Maßnahmen der Operation Düstere Zukunft bedeutete Einschnitte für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Urlaubsgeld wurde gestrichen, das Weihnachtsgeld auf 60 Prozent gekürzt und die Arbeitszeit auf 42 Stunden erhöht. Und das, obwohl Roland Koch vor der letzten Landtagswahl versprochen hatte, mit ihm werde es keine Sonderopfer für Beamte geben', kritisiert der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Jürgen Frömmrich. DIE GRÜNEN errechneten, dass ein 40jähriger verheirateter Oberkommissar mit zwei Kindern vor der Operation Düstere Zukunft bei den jetzt gültigen 42 Wochenarbeitsstunden 4700 Euro mehr verdiente. Die einmaligen zusätzlichen 500 Euro seien kein fairer Ausgleich. 'Mit dieser Sonderzahlung, die in den Jahren 2006 und 2007 jeweils 29 Millionen Euro für den Landeshaushalt betragen werden, will die CDU frühzeitig Wahlgeschenke verteilen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes wollen aber keine Almosen, sondern eine verlässliche Gehaltspolitik. Deshalb wird die Rechnung der CDU nicht aufgehen', ist sich Frömmrich sicher.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag Wiesbaden - Veröffentlicht von pressrelations Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=247707 [Druckversion] [PDF]
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