pressrelations - schneller mehr wissen Unternehmen | Impressum | Kontakt | Benutzer: nicht angemeldet 
Recherche  Pressematerial eingeben  Themendatenbank 
Pressemitteilungen  Nachrichten  Pressetermine  Themenpläne 

 
 
Profisuche  

PRESSEFACH

Alle Meldungen | Über uns | Bilder | Dokumente | Pressetermine | Pressekontakt
Pressemitteilung vom 30.08.2012 | 17:05
SPD-Bundestagsfraktion
Niemand darf einfach verschwinden


Zum internationalen Tag gegen das Verschwindenlassen erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Strässer:

In Syrien haben Sicherheitskräfte und Geheimdienst mehrere tausend Personen festgenommen, ohne die Angehörigen über deren Verbleib zu informieren. Ohne Kontakt zur Außenwelt sind sie Misshandlungen und Folter schutzlos ausgeliefert. Im mexikanischen Drogenkrieg verschwinden zahllose Menschen. In der Demokratischen Republik Kongo ist der Führer der Christdemokratischen Oppositionspartei Diomi Ndongala unter mysteriösen Umständen Ende Juni verschwunden - und er ist nicht der einzige afrikanische Regimekritiker mit einem solchen Schicksal.

Weltweit sind Zehntausende von Menschen verschwunden. Familienangehörige und Freunde wissen nicht, ob sie verhaftet wurden, an welchem Ort sie festgehalten werden, ob sie ermordet wurden. Sie sind einfach verschwunden.
Die internationale Gemeinschaft darf dies nicht hinnehmen.

Einen Menschen verschwinden zu lassen ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte und - im Fall einer militärischen Auseinandersetzung - ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht.

Seit Dezember 2010 ist das Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen in Kraft. Die Konvention erklärt Verschwindenlassen als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. 91 Staaten haben sie mittlerweile gezeichnet, 34 ratifiziert, darunter auch Kuba, Mexiko, Nigeria und Mali. Deutschland ist ebenfalls Vertragsstaat. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, niemand in geheimer Haft festzuhalten, die Täter zu bestrafen und die Opfer zu entschädigen.

Gemeinsam mit ihren internationalen Partnern muss die Bundesregierung alle politischen Möglichkeiten ausschöpfen, um zu verhindern, dass Menschen weiterhin in geheime Einrichtungen verschleppt werden. Das Verschwindenlassen von Menschen sollte auch ein Thema beim China-Besuch der Bundeskanzlerin sein.


© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations

Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=506102

[Druckversion] [PDF]

© 2013 pressrelations GmbH, alle Rechte vorbehalten[Seitenanfang]

Anmeldung

Name:
Passwort:
 
 
Auf diesem Rechner angemeldet bleiben, bis ich mich abmelde.

Passwort vergessen?


Veröffentlichen Sie Pressematerial und abonnieren Sie den pressrelations - Newsletter.

kostenlos registrieren


Pressematerial veröffentlichen


Sie möchten eine Pressemitteilung oder einen Termin bei uns veröffentlichen?

weitere Infos

Content-Partnerschaft


Werten Sie Ihr Onlinemedium mit aktuellen Pressemitteilungen von pressrelations auf.

weitere Infos

Aktuelles Pressefoto




Unser Partner



DowJones

Pressearbeit und Themenplanung


Suchen Sie in unserer Themendatenbank gezielt Medien, die Beiträge über affine Themen zu Ihrer Pressemitteilung planen!

weitere Infos

Pressemitteilung beobachten


Sie wollen wissen, in welchen Medien Ihre Pressemitteilung (PM) erschienen ist? Nutzen Sie NewsRadar für Ihre PM-Beobachtung!

Informationen zur Medienbeobachtung mit NewsRadar finden Sie hier