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Pressemitteilung vom 25.09.2008 | 13:20
CDU/CSU-Fraktion
CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich für Bürgerschaftliches Engagement ein

Symposiums „Deutschland engagiert sich!“

Anlässlich des Symposiums „Deutschland engagiert sich!“ erklärt der sport- und engagementpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert MdB:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements genutzt, um im Rahmen des Symposiums „Deutschland engagiert sich!“ mit Experten und Gästen über Engagementpolitik zu diskutieren.

Neben dem Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder hat Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen eine wegweisende Eröffnungsansprache gehalten. Es liegt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehr daran, dass die Politik dem Thema der Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements mehr Aufmerksamkeit widmet. Bürgerschaftliches Engagement trägt wesentlich zur Bewältigung sozialer und anderer Aufgaben bei und wird für unsere Gesellschaft immer wichtiger. Bürgerschaftliches Engagement verdient jede Anerkennung und Unterstützung, die wir geben können. Dies gilt vor allem für die verlässliche Verantwortungsübernahme, die essentiell für eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft ist.

Die Regierungskoalitionen haben im Juli 2007 mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ die rechtlichen Rahmenbedingungen für alle ehrenamtlich Engagierten deutlich verbessert.

Das Programm ZivilEngagement „Miteinander - Füreinander“ der Bundesfamilienministerin fügt sich mit seinen sechs Schwerpunktbereichen nahtlos an die neuen finanzpolitischen Regelungen an und wird dazu beitragen, dass sich zivilgesellschaftliches Engagement in unserer Gesellschaft weiter verfestigen und fortentwickeln kann.

Wir wollen aber nicht stehen bleiben, sondern auch in naher Zukunft weiter konkrete Verbesserungen schaffen, die den Engagierten in unserem Land helfen und bei ihrer enorm wichtigen Arbeit unterstützen.

Die oft zitierte Aufgabe der „Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen“ für bürgerschaftliches Engagement sollte nicht nur gleichgesetzt werden mit mehr finanzieller Förderung und mit der Lösung von Fragen, die den rechtlichen Status einzelner engagierter Personen betreffen.

Zu einer wirksamen Engagementförderung zählen auch allgemeine Maßnahmen (z. B. „Ehrung/Anerkennung“) und die Bereitstellung zusätzlicher Mittel und Infrastrukturen des Engagements, etwa in der Form von Freiwilligenagenturen.

Eine breite Diskussion im Kabinett über die Querschnittsaufgabe Engagementpolitik wäre begrüßenswert. Frau von der Leyen hat die Ressortinitiative ZivilEngagement erfolgreich gestartet. Jetzt brauchen wir einen breiten Aufschlag unter Federführung des Familienministeriums.


CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de



Berlin - Veröffentlicht von pressrelations

Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=339867

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