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Pressemitteilung vom 16.07.2008 | 10:47
GWV Fachverlage Wann laufen Frauen schneller als Männer?
„Olympische Mathematik“ gibt mögliche Antworten
Wiesbaden, 16. Juli 2008. Bei internationalen Wettkämpfen stoßen besonders die Laufdisziplinen immer wieder auf ein breites Zuschauerinteresse. Vergleicht man die Weltrekorde von Männern und Frauen über die Jahre, dann zeigt sich, dass das weibliche Geschlecht den vermeintlich genetisch bedingten Rückstand immer weiter aufholt. Mit einem mathematischen Augenzwinkern versucht Matthias Ludwig in seinem neuen Buch „Mathematik+Sport“ aus dem Wiesbadener Vieweg+Teubner Verlag den Zeitpunkt vorauszusagen, wann die Frauen die Männer überholen werden.
Mathematik und Sport haben auf den ersten Blick für die meisten Menschen eher wenig miteinander zu tun. Aber Matthias Ludwig tritt 2008, in dem das Jahr der Mathematik und die Olympischen Spiele in Peking aufeinandertreffen, den Gegenbeweis an. Denn in fast jeder Sportart gibt es etwas Mathematisches zu entdecken. Egal ob Fußball, Tennis oder Basketball - Experten haben längst erkannt, dass mathematische Kenntnisse für Spitzensportler und ihre Trainer ein Mittel zum Erfolg darstellen. Besonders in der Leichtathletik führen mathematische Betrachtungen zum Ziel: So nutzen Kugelstoßer die Ergebnisse, um ihre Wurfweite zu optimieren. Selbst beim Bau von Sportanlagen gewährleisten mathematische Berechnungen die objektive Messung des Höher, Schneller, Weiter. Schließlich erwartet jeder Starter beim 400-Meter-Lauf eine faire Ausgangsposition.
Natürlich ermöglicht die Mathematik - insbesondere die Statistik - auch Prognosen für zukünftige Entwicklungen. Wenn Autor Ludwig von einem linearen Verlauf der 100-Meter-Zeiten ausgeht, dann werden sich Frauen und Männer im Jahr 2062 bei einem Rekord von 9,21 Sekunden treffen. Selbst unter Berücksichtigung der Exponentialfunktion wird das im Jahr 2079 der Fall sein, dann allerdings bei 9,10 Sekunden. Verlässlich vorhersagen lassen sich Weltrekorde so nicht - allein die Tendenz stimmt. Zwar setzt die Natur den Sprint-Damen Grenzen, weil die notwendige, doch nicht trainierbare Muskulatur bei den Herren genetisch bedingt stärker ausgeprägt ist. Aber auf Grund vergleichbarer Ausdauermuskulatur können Marathon-Läuferinnen ihre männlichen Kollegen definitiv einholen - und das vielleicht schon im Jahr 2030...
Weitere überraschende Zusammenhänge zwischen Mathematik und Sport beschreibt Prof. Dr. Matthias Ludwig in seinem neuen Buch Mathematik+Sport. Er ist Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Vieweg+Teubner ist eine Marke der GWV Fachverlage GmbH. GWV Fachverlage ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media.
Kontakt:
Markus Fertig M.A. | PR-Referent | Vieweg+Teubner Verlag Tel. +49 (0)611. 7878-181 | Fax +49 (0)611.7878-451 markus.fertig@gwv-fachverlage.de Wiesbaden - Veröffentlicht von pressrelations Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=331800 [Druckversion] [PDF]
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