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(idw) Musiker und Mediziner „Derzeit muss ich für mein Examen sehr viel lernen. Da bleibt nicht so viel Zeit für die Musik“, sagt Felix Artmann (27). So stehen für die harte Lernphase bis April auch „nur“ sieben Konzerte auf dem Programm. „Nach dem Examen werde ich mich aber erst einmal ein halbes Jahr zu 100 Prozent mit der Musik beschäftigen“, kündigt er an. Seine Tournee wird ihn durch Deutschland und die Schweiz führen. Überhaupt startet Felix Artmann gerade richtig durch. Soeben hat er seine erste CD auf den Markt gebracht, nahezu täglich erreichen ihn neue Konzertanfragen. „Ich werde mich aber jetzt erst einmal aufs Examen konzentrieren“, sagt er. „Schließlich habe ich so viel investiert, um irgendwann einmal als Arzt arbeiten zu können. Das werde ich jetzt auf jeden Fall durchziehen.“ Zunächst hat er eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert, danach ein Pflege-Praktikum, später arbeitete er vier Monate lang in einem Krankenhaus in Mali. Für eine Reise nach Mali hat er sich ursprünglich auch den Bus gekauft, in dem er jetzt noch lebt. „Es hat sich in meinem praktischen Jahr ergeben, dass ich mir nicht alle paar Monate eine neue Wohnung in einer anderen Stadt suchen wollte“, erzählt er. „So habe ich in Köln zum Beispiel in meinem Bus direkt am Rhein gewohnt. In anderen Städten habe ich im Wald oder auf einem Feldweg gestanden. Mittlerweile ist der Bus mein zu Hause geworden. Er steht jetzt jede Nacht woanders.“ Das soll zwar keine Lösung für immer sein, „aber es bietet sich halt gerade an.“ Zumal das „Kind des Ruhrgebiets“ so auch sehr flexibel bleibt. Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Bochum, hat Artmann in fast allen Ruhrgebietsstädten zumindest schon eine Weile gewohnt. Aber manchmal verschlug es ihn doch in die große weite Welt. Vor seinem praktischen Jahr nahm er sich ein halbes Jahr lang eine Auszeit, um zunächst auf einer Tournee durch Westeuropa Musik zu machen und dann mit dem Bus weiter nach Mali zu reisen. Und nach dem Abitur landete er in Hamburg, um Medizin zu studieren. Dort blieb er zwei Jahre. „Dann habe ich meinen Studienplatz in Witten bekommen“, erinnert er sich. Und zog zurück in sein Revier. „Ich bin unglaublich glücklich, dass ich hier studieren konnte“, sagt der Musiker und angehende Mediziner. „Die Freiheiten, die die Uni Witten/Herdecke bietet, haben es mir erst ermöglicht, bei der Musik am Ball zu bleiben.“ In Witten sei es möglich, das Studium noch selbst und frei zu gestaltet. „Das ist mir unheimlich wichtig.“ Zudem schätze er das praxisorientierte Medizinstudium und die kleinen Lerngruppen. „Am meisten hat mich hier aber der viel beschworene ‚Wittener Geist’ beeindruckt. Diese Energie und Dynamik der Studierenden sind wirklich einmalig. Die Atmosphäre hat mich nachhaltig beeinflusst und zum Denken und einer aktiven Lebensgestaltung angeregt. Hier ist das Studium einfach Teil des Lebens, das man selbst gestalten kann. An staatlichen Unis bestimmt aber häufig das Studium das Leben. Ich würde mich immer wieder für Witten entscheiden.“ Im Studium fundamentale, in dem alle UW/H-Studierenden einmal pro Woche fachfremd studieren und über ihren fachlichen Tellerrand blicken, habe er viele Kurse aus dem musikalisch-künstlerischen Bereich gewählt und sich in Initiativen wie den „Music Club“ eingebracht. Ziel des Projektes war es, Musikern der Uni eine Plattform zu bieten, die sie für Auftritte nutzen konnten. „Da haben am Ende auch Professoren und Dozenten mitgemacht“, erinnert er sich. Seinen eigenen Musikstil hat Felix Artmann aber bereits gefunden. Zusammen mit Michael Burger, der an der UW/H Kulturreflexion studiert, absolviert er die meisten Auftritte. „Sieben Instrumente, zwei Leute, eine Handvoll hausgemachter Songwriter-Lyrik“ lautet ihr Motto. „Von den sieben Instrumenten spielt Michael aber etwa sechseinhalb“, sagt Artmann, der sich weniger in der Tradition des „Geschichten-Erzählens“ der Singer-Songwriter sieht. „Bei mir ist der Text nicht das Primäre“, erzählt er, „in jedem Lied geht es um ein Grundgefühl und das Zusammenspiel von Musik und Text.“ Für die Zeit nach dem Examen hat er bereits jede Menge Ideen für neue Lieder. „Ich war in letzter Zeit sehr produktiv und habe viel geschrieben“, sagt er. Und das alles neben seinem Studium, dass er voraussichtlich in der Regelstudienzeit abschließen wird. Um sich den Traum zu erfüllen, ein eigenes Album aufzunehmen, hat er im Krankenhaus Nachtschichten geschoben. Nur so war es ihm möglich, tagsüber im Studio seine eigenen Songs einzuspielen. Wenn er sich mit demselben Fleiß nach dem Examen in die Musik stürzt, dann dürfen wir sehr gespannt auf die musikalischen Ergebnisse warten. Ein hochauflösendes Foto von Felix Artmann zum Herunterladen finden Sie auf der Seite https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/musiker-und-mediziner/. Weitere Informationen über Felix Artmann, seine Musik, die neue CD „Longer than the Night“ und anstehende Konzerte finden sie unter www.felixartmann.com. Über uns: Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. Link zur Pressemitteilung: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=484215 [Druckversion] [PDF] WEITERE PRESSEMITTEILUNGEN
Neuer Body-Adiposity-Index (BAI) ist nicht aussagekräftiger als altbekannter Body-Mass-Index (BMI)
20.02.2012 | 10:08 | ![]() Pressefach: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
(idw)
Das Wissenschaftlerteam veröffentlichte nun seine Daten in der Fachzeitschrift Diabetologia (M. Schulze et al., 2012; DOI: 10.1007/s00125-012-2499-z).
Erst im letzten Jahr hatten amerikanische Forscher die neue Gleichung* für den BAI entwickelt, der dazu dienen soll, den prozentualen Körperfettanteil einfach, preiswert und genau abschätzen zu können. Der neue Index berücksichtigt nebe... Berlin (pressrelations) - 20.02.2012
Was tun, wenn der Rasen Lücken hat, die Blätter vom Mehltau befallen sind oder Schädlinge die Ernte ruiniert haben: „Der Garten-Coach“ weiß Rat und kennt die Antworten auf diese und viele andere Fragen. Das neue Garten-Buch der Stiftung Warentest ist ein Praxis-Handbuch für den Hobbygärtner, der unkomplizierte und vor allem natürliche Lösungen sucht, die auf Pflanzenschutzmittel und ...
Das gebrauchte Haus: Kaufen, finanzieren, sanieren
20.02.2012 | 10:07 | ![]() Pressefach: Stiftung Warentest
Berlin (pressrelations) - 20.02.2012
Jedes Jahr erwerben rund 200.000 Bundesbürger eine Bestandsimmobilie, also ein Haus mit Vergangenheit. Eine besondere Wohnatmosphäre, eine gewachsene Infrastruktur und auch ein günstiger Kaufpreis sind die wichtigsten Argumente für den Erwerb. Der Ratgeber „Das gebrauchte Haus“ der Stiftung Warentest zeigt, wie die optimale Finanzierung aussieht, woran man eine günstige Immobilie erk... Berlin (pressrelations) - 20.02.2012
Mit mehreren hundert Euro im Jahr unterstützt der Staat einen Riester Vertrag. Eine vierköpfige Familie kann beispielsweise über 900 Euro an staatlichen Zulagen im Jahr bekommen. Keine Altersvorsorge wird so stark gefördert. Trotz aller Kritik ist sie immer noch eine lohnende Investition für die meisten Arbeitnehmer, wenn sie sich für das richtige Riester-Produkt entscheiden, so das ...
Die Nebenbei-Diät - Schlank werden für Berufstätige: Abnehmen trotz Zeitnot und Kantinenfutter
20.02.2012 | 10:03 | ![]() Pressefach: Stiftung Warentest
Berlin (pressrelations) - 20.02.2012
Abnehmen im stressigen Berufsalltag ist eine besondere Herausforderung. Kaum jemand hat im Job Zeit und Nerven, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. „Die Nebenbei-Diät - Schlank werden für Berufstätige“ der Stiftung Warentest, hilft dabei. Das Prinzip ist einfach. Es setzt darauf, dass es zu jeder Mahlzeit eine kalorienärmere und gesündere Alternative gibt. Der erste Band „Die N...
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