05:00 Uhr – mein Handywecker schrillt und erinnert mich an den bevorstehenden Kundentermin. Aufstehen, anziehen, nebenbei ein Smoothie mit Chia zum Frühstück und los geht‘s auch schon zum Flughafen. Alles dabei? Visitenkarten, den Adapter für den Beamer – check. In Gedanken spiele ich den Termin im Kopf einmal durch: Wie leite ich das Gespräch ein, wie präsentiere ich mich, das Unternehmen und unser Angebot? Oft sind ja schon die ersten Sekunden entscheidend. Mist. Sperrung auf der Autobahn. Ich schwing mich aufs Fahrrad und schaffe es noch pünktlich zum Flughafen. Am Gate greife ich zum Handelsblatt. Ich traue meinen Augen nicht, die Titelstory, die sich bis Seite vier erstreckt, dreht sich genau um das Unternehmen, zu dem ich gerade unterwegs bin. Was für ein Glücksfall. Nach der Landung kaufe ich spontan alle Handelsblätter, die ich auf dem Weg zur S-Bahn in die Finger kriege. Ich verstaue den Stapel in meinem 4-Rollen-Trolly, der besten Erfindung des 20. Jahrhunderts. Beim Kunden werde ich freundlich begrüßt und in einen Konferenzraum geleitet. Als ich meinen Trolly öffne, die Zeitungen heraushole und meine Geschichte erzähle, ist die Begeisterung groß. Keine Frage, dass wir den Auftrag bekommen und noch nach Jahren ein super Verhältnis haben.

Haben Sie es bemerkt? …

 … das ganze Leben besteht aus Geschichten:

Manche passieren uns einfach – wie z.B. auf dem Weg zu einem Kunden. Wir erzählen sie weiter, wenn sie authentisch sind, uns berühren, uns zum Lachen oder Schmunzeln bringen. Geschichten schaffen emotionale Bindung und bleiben im Kopf. Andere werden gemacht und gezielt weiterverbreitet, um z.B. Botschaften und Informationen leichter zu transportieren und wirkungsvoller zu verankern. Viele Unternehmen nutzen Storytelling – die Kunst Geschichten zu erzählen – als Werkzeug für Kommunikation, Vertrieb und Marketing.

Geschichten gezielt einsetzen – was kann Storytelling leisten?

Geschichten helfen dabei, dass Informationen besser hängen bleiben. Themen und Produkten lassen sich damit Leben einhauchen, sich veranschaulichen und leichter erklären. Wichtige Voraussetzung: Die Story ist authentisch und glaubwürdig, passt zum Produkt und zum Unternehmen und ist in sich stimmig.

Was macht eine gute Geschichte aus?

Gute Geschichten verwandeln Informationen in Emotionen. Sie verbinden und überraschen uns, machen neugierig und erwecken in uns den Wunsch, das Erlebte mit anderen zu teilen. Sie bestehen aus Problemen, die mit cleveren Lösungen überwunden werden müssen.

Der Held der Geschichte

Der Aufbau von Geschichten, die wir selber gerne hören und erzählen folgt im Grunde einem einfachen dramatischen Grundschema: Es gibt einen Spannungsbogen, der mit einer problematischen Ausgangssituation startet und über diverse Hindernisse, Konflikte und Prüfungen führt, die der Held bestehen und überwinden muss. Dafür setzt dieser eine List, ein Werkzeug, seine Kraft oder eine andere Fähigkeit ein, die ihn schließlich zum Ziel führt.  Unternehmen, Marken und Produkte unterstützen den Helden auf seiner Heldenreise – z.B. als Begleiter oder Werkzeug. Sie bleiben zwar im Hintergrund, sind aber der Schlüssel zum Erfolg.

Geschichte wachsen überall

Aufhänger und Anlässe für Storytelling gibt es im Grunde überall – im Unternehmen, im Kontakt mit Kunden, im Austausch mit Mitarbeitern und Partnern. Besondere Wirkungskraft entfalten sie, wenn sie auf authentischen Gegebenheiten beruhen und Kunden und Mitarbeiter z.B. selbst zu Wort kommen, um über Erfolge, Produkte, Service, Innovationen zu erzählen.

Bilder – Kino im Kopf

Bilder helfen uns, Inhalte auf einen Blick zu erfassen, was ein bloßer Text nicht annähernd leisten kann. Sie ziehen uns viel schneller in Bann und sind das Eingangstor, um uns mit der Geschichte dahinter auseinanderzusetzen. In der richtigen Komposition mit dem passenden Text erwachen damit Ihre Geschichten zum Leben.

Teilen Sie uns Ihre Einschätzung mit, was Sie über Storytelling denken? Kontaktieren Sie uns unter mail@pressrelations.de.

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Andreas Mumm
Seit Januar 2017 leitet Andreas Mumm das Vertriebsteam bei pressrelations. Nach seinem Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin, das er als Diplom Kommunikationswirt abgeschlossen hat, hat er in unterschiedlichen Medien- und bei Medienbeobachtungsunternehmen im Vertrieb gearbeitet. Seine Leidenschaft ist der Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen.

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